World of Goo
Auch wenn es schon weitläufig im Mainstream angekommen ist, möchte ich dennoch einmal auf World of Goo hinweisen. Dieses hübsche Independent-Werk gehört zu den 2008er Spielen, die sowohl Kritiker als auch Spieler begeistern könnten. Neben Braid ist es damit schon das zweite Spiel dieses Jahres, welches zeigt, dass die unabhängige Spieleszene noch einiges auf Lager hat.
World of Goo handelt von kleinen flubberartigen Wesen, die man durch Zusammensetzen ans Ende des Levels manövrieren muss. Es ist ein Puzzle-Spiel und ist weitaus komplizierter als man zunächst denken mag. Anfangs hat man nur einfaches Goo, das man jeweils nur aufeinander stecken kann. Mit der Zeit kommen neue Formen hinzu, die sich immer wieder mit den alten Formen verbinden lassen.
Insgesamt kann ich mich mit dem Spiel dennoch nicht anfreunden. Egal, wie viel Spaß es macht, die ersten Level zu lösen. Es wird mit der Zeit langweilig und eintönig, da dieses Puzzlespiel den Fehler macht, keine wirkliche Geschichte und interessante Charaktere einzuführen. Es ist ein interessantes Spiel, aber es ist kein Spiel für mich. Wer noch nicht wirklich weiß, ob es etwas für ihn ist, sollte die Demo ausprobieren und sich danach entscheiden.

![Nostalgie ist ein Scheusal, denn die Vergangenheit erinnert uns nur an das, was wir nicht mehr haben. [Seperator]](http://archiv.xesier.de/wp-content/themes/xesier_archiv/images/blank.gif)