Warum ein Wechsel gut tut
Am 4. November 2008 wird der derzeitige Präsident George W. Bush abgewählt und ein neuer Präsident oder eine Präsidentin wird das mächtigste Regierungsorgan der Vereinigten Staaten. Doch warum ist es so wichtig zu erwähnen, dass neben einem neuen Präsidenten der alte gleichzeitig auch für immer in sein Sommerhaus in Florida verschwinden wird?
Es ist wichtig der USA ein menschliches Bild zurückzugeben, dass sie mit Dummheit, Versprechern und Krieg eingebüßt hat. Dabei war es nicht einmal der Krieg und die Versprecher, die soviel Probleme bereitet haben, sondern vielmehr die vollkommen absurde Argumentation und die konservative Einstellung, die wieder einmal überall auf dem Planeten für Verwirrung und Hass gesorgt hat.
Heute laufen schon die Wahlvorbereitungen, dabei ist noch knapp ein Jahr Zeit bevor eine neue Regierung ihren Posten im Kongress und im “Executive Office” antritt. Warum wird also schon wieder soviel Aufsehen erregt? Wir sind nun einmal wieder an dem Punkt angelangt, an dem man sich tatsächlich solche Fragen stellt und sie gleichzeitig versucht zu beantworten. Es ist doch klar, dass jeder Kandidat die Aufmerksamkeit auf sich lenken möchte. Dennoch aber ist diese Werbung ganz besonders gefährlich, da nicht versucht wird objektiv über die Vorgehensweise aufzuklären, sondern ganz bewusst auf Emotionen und Probleme eingegangen wird, die keine nennenswerten Fortschritte verzeichnen können. Die Kandidaten locken somit ihre Wähler mit banalen Sprüchen, um sie im Nachhinein zu enttäuschen und man fragt sich wiederum, warum man nach jeder Wahl wieder in die gleiche Falle tritt, wie man sie doch schon zuvor so häufig erlebt hat.
Inzwischen aber haben wir von einem ganz und gar die Nase voll und wissen ganz genau, dass wir egal wie sich sein Nachfolger verhalten wird, diesen mehr mögen werden als alle George-Bush-Nettigkeiten dieser Welt auf einem Haufen. Ich bleibe optimistisch und hoffe auf einen der vielversprechenden Demokraten, obwohl Hilary Clinton mich nicht gerade anspricht. Man kann halt nicht alles wollen. Bis jedoch alles geregelt und die Wahl abgewickelt ist, schwingen beim Nennen der USA immer noch verhängnisvolle Vorwürfe mit. Mit ein wenig Glück kann dann auch das Bild einer aussichtsreichen Multi-Kultur-Nation wiederhergestellt werden. Viel Glück!

![Nostalgie ist ein Scheusal, denn die Vergangenheit erinnert uns nur an das, was wir nicht mehr haben. [Seperator]](http://archiv.xesier.de/wp-content/themes/xesier_archiv/images/blank.gif)