26. Dezember 2007 / , , , , , , , , , / Henry / 0c

Und heute: Die Erfahrung gegen die Jugend.

Jetzt gehe ich schon wieder auf die Zeit ein, die dieses Mal einen Videobericht mit Helmut Schmidt veröffentlicht hat. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Ich denke, es steckt ein Fünkchen Wahrheit in der Aussage des sehr geehrten Helmut Schmidts, doch das war es auch schon. Geltungsbedürfnis hat meiner Auffassung nach nur noch das ältere Semester, das sich krampfhaft versucht in seiner Machtposition zu halten, während die wirklich engagierten Jüngeren etwas für Deutschland unternehmen wollen.

Ich denke, dass man weder eine große Krise noch scheinbar “erfahrene” Menschen braucht, um eine feste Regierung zu gründen, die Deutschland wieder nach oben bringen kann. Ich finde es lächerlich Menschen nach dem Alter einzuschätzen und die jüngere Generation aufgrund von konservativen Gedanken völlig unter den Tisch zu kehren. Natürlich haben die Jüngeren keinen Einfluss in der Regierung, aber nicht weil sie nicht genauso gute Ideen oder genauso respektable Leistungen vorweisen könnten, sondern einfach, weil man sie nicht lässt. Man unterdrückt sie, lässt sie Kleinkram machen und beschwert sich dann, wenn es doch einmal jemand nach oben schafft.

Helmut Schmidt stellt für mich dahingehend den typischen Konservativen dar, der denkt, dass alles, was neu ist, gleichzeitig einen Schritt in die falsche Richtung darstellt. Man soll keine Experimente wagen, die einem selbst schaden könnten, man soll lieber so bleiben wie man ist und Werte versuchen wiederherzustellen, die so gar nicht mehr existieren. Wir haben nun verdammt noch einmal 62 Jahre Kriegsende und wir sind nun schon 17 Jahre die DDR los. Ich habe es einfach nur satt, dass scheinbar nur die “großen” Probleme die “großen” Politiker hervorbringen. Ich habe es einfach nur so satt.