Toskana ist auch nicht schlecht
Nach ungefähr 14 Stunden Busfahrt und unzähligen Pinkelpausen, waren wir endlich am Ziel unserer Träume angekommen. Toskana hieß das Zauberwort, doch das Wetter schien uns, während der Anreise nicht wohlgesonnen zu sein, denn es regnete unaufhörlich. Naja erstmal Koffer aufs Zimmer und sich von der langen Fahrt erholen. Viel lief an dem Tag auch nicht mehr, ein bisschen was eingekauft und trotz des Wetters noch ein wenig am Strand gewesen, um im Wasser herumzutollen. Abends dann noch etwas italienisches Fernsehen, um eins mit der einheimischen Sprache zu werden.
Die restliche Woche war so gestaltet, dass wir uns jeden Tag, nach dem Frühstück, in den Bus quälten, um uns verschiedene Städte mit dazugehörigen Sehenswürdigkeiten anzuschauen, wie beispielsweise Kathedralen, Kirchen und Türme. So haben wir insgesamt fünf Städte besucht Pisa, Luka, Siena, San Gimignano und Florenz, leider waren diese voll mit Touristen. Überall wo man hin sah waren Menschen, aber die außergewöhnlichen Bauwerke, die wir uns anschauen durften machten das wieder wett. Man merkt sofort, dass die Kirche hier früher einen sehr großen Einfluss hatte und bis heute noch aufrecht erhält, denn die Städte sind mit Kirchen gepflastert. Quasi an jeder Ecke eine und jede schöner und prunkvoller als die andere. Die Altäre und Bänke waren voll mit betenden Menschen. Jeder einzelne von ihnen, trägt heute dazu bei das der religiöse Geist immer weiter getragen wird.
Bei den langen Busfahrten hatten wir viel Zeit, die Landschaft zu genießen. Die Gegend zeichnet sich durch zahlreiche seichte Hügel, mit einer Höhe von bis zu 50 Metern aus. Es gibt hier viele Weinberge und riesengroße Sonnenblumenfelder, charakteristische Pflanzen in dieser Gegend sind Olivenbäume, Zypressen und Pinienbäume. Wir fuhren an zahlreichen Flüsse und Bauernhöfe vorbei, mir viel auf, dass hauptsächlich Scharfe gehütet wurden. Na ja, so vergingen die Busfahrten und ehe man sich versah war man schon am Ziel. Jedenfalls hatte ich viel Spaß bei der Reise und kann es jedem empfehlen, der Interesse an Architektur, tollem Essen oder einfach nur schönen religiösen Bauwerken aus vergangener Zeit hat.

![Nostalgie ist ein Scheusal, denn die Vergangenheit erinnert uns nur an das, was wir nicht mehr haben. [Seperator]](http://archiv.xesier.de/wp-content/themes/xesier_archiv/images/blank.gif)
schafe gabs bei uns auch und ich hab sogar eins gestreichelt weil ich mich angeschlichen hab und es nicht schnell genug weggelaufen ist^^ es war echt wattigweich