Xesier - Archiv

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- Tag: Deutschland -

9. November 2009 / , , , / Henry / 16c

9. November

Scheiß auf den 9. November. Solange Deutschland nicht wirklich geeint ist, habe ich absolut keinen Bock irgendein Datum zu ehren.

3. Oktober 2009 / , , , , , , , , , , / Henry / 3c

Die Wende aus dem Blickwinkel eines 19-Jährigen.

Für mich gibt es keinen Osten und keinen Westen mehr. Mir ist es egal, ob jemand aus Frankfurt oder aus Leipzig kommt. Mir ist es egal, ob die da drüben mehr verdienen oder weniger. Mir ist es egal, ob die Bildung in den neuen Bundesländern besser oder schlechter ist. Für mich gibt es keine neuen Bundesländer. Für mich existieren nur 16 Bundesländer, die durch föderale Strukturen Deutschland zu einer Bundesrepublik machen. Das Geschwafel um Ost- und West-Unterschiede interessiert mich nicht. Mir ist es egal, ob die Linke aus der SED hervorgegangen ist. So viele Politiker, die in den heutigen Parteien große Reden schwingen, haben sich in der DDR der einen “Partei” untergeordnet und für einen Studienplatz oder ein paar Mark mehr ihre Nachbarn verraten. Mir ist es egal, ob jemand die DDR für gut hält. Für mich war sie eine unterdrückende Diktatur, die Menschen aufgrund ihrer persönlichen Überzeugungen gequält, gefoltert und getötet hat. Mir ist das Wort Wende zuwider, aber mir fällt kein besseres ein. Ich denke die Beendigung des kalten Krieges ist das wichtigste Ereignis des 20. Jahrhunderts. Ich denke die Wiedervereinigung ist das wichtigste Ereignis der neueren deutschen Geschichte. Ich bin glücklich mit meinem Leben. Ich bin eingeschränkt, aber dennoch auf eine gewisse Art glücklich. Irgendwie. Wenn man mir die Frage stellen würde, was Deutschland nach dem Krieg auf lange Sicht am meisten getroffen hat, dann würde ich antworten: Seine Spaltung und die Ausprägung eines Ost-West-Verständnisses. Ich fürchte mich vor Menschen, die nicht verstehen können, dass es solche Einteilungen nicht mehr gibt, die Menschen aus dem ehemaligen Gebiet der DDR wie Außenseiter oder Hinterwäldler behandeln und die denken, dass die Bundesrepublik nicht wirklich zum Machtinstrument der Alliierten wurde. Ich verurteile die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht und der Bundeswehr nach dem Krieg. Und ich verurteile noch um einiges mehr das Fortführen der NATO nachdem der kalte Krieg vorüber gegangen ist. Ich kann nicht verstehen, warum man bei der Bundeswehr für Auslandseinsätze ausgebildet wird, warum die Bundeswehr überhaupt ins Ausland gehen darf. Ich denke Deutschland verschenkt sehr viel Potenzial durch das Fehlen einer progressiven, toleranten und zukunftsorientierten Politik. Aber ich bin dennoch glücklich in Deutschland zu leben. Glücklich. Irgendwie. In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Tag der Deutschen Einheit. Geht feiern!

27. Januar 2009 / , , , , , , , , , / Henry / 4c

Ein Tag im Museum für deutsche Geschichte

Heute war der letzte Schulausflug in meinem Leben und ich bin froh, dass er so abgelaufen ist, wie er abgelaufen ist. Es war einer dieser ruhigen Ausflüge, die zwar nicht sehr viel Inhalt angeboten haben, aber dennoch ein wenig die Schülermoral gesteigert haben. Insgesamt war es also ein guter Tag, teilweise. (weiterlesen)

20. November 2008 / , , , , , , , , , / Henry / 1c

Was bilden Sie sich ein, hier zu filmen?

Wenn man heutzutage in Deutschland als Film-Amateur kreativ arbeiten möchte, muss man dreist sein. Anders ist es nicht mehr möglich, dass umzusetzen, was man sich wirklich in seinem Kopf ausgedacht hat. Es kotzt mich dann einfach nur an, dass es in Deutschland so viele Menschen gibt, die sehr dickköpfig mit dem Medium Film umgehen und eine ähnliche Meinung an den Tag legen, wie sie der Titel vorgibt. (weiterlesen)

7. August 2008 / , , , , , , , , , / Henry / 9c

Deutsche Komödien sind langweilig

[they shot a movie once]
Foto: Hobvias Sudoneighm – Anpassung durch Xesier, Lizenz

Manche Dinge regen mich auf, obwohl sie mich nicht einmal wirklich einzeln berühren. So ist es zum Beispiel zu erklären, dass ich deutsche Tragikomödien wirklich nicht mehr sehen kann. Als ich mir zum ersten Mal “Good Bye, Lenin!” angeschaut hatte, habe ich mich darüber gefreut, wie wunderbar das Spiel, wie nett die Geschichte und wie toll “deutsch” der Film doch ist. Heute hat sich meine Meinung grundlegend geändert. (weiterlesen)

8. Juli 2008 / , , , / Martin / 6c

Deutschland 09

Zwei wunderbare Regisseure des deutschen Films wollen miteinander kooperieren um einen konzeptionell interessanten Film zu drehen. Faith Akin ( “Gegen die Wand”, ” Auf der anderen Seite” u.a.) und Tom Tykwer (“Lola rennt”, “Das Parfum”) arbeiten zusammen an einem Film, der bis jetzt unter dem Arbeitstitel “Deutschland 09″ läuft. In diesem Film wollen sie die deutsche Gesellschaft analysieren und Verhaltensmuster beschreiben, die die Bürger im Herbst 2008 aufweisen. Als Vorbild hierfür diente der Herbst von 1977, als Deutschland unter ständiger Angst vor neuen RAF Attacken stand. Ich bin sehr gespannt auf dieses Projekt.

30. Juni 2008 / , , , , , , , , , , , / Oliver / 1c

Neißeumgebung Teil II

Hiermit folgt nun der zweite und letzte Teil der Serie. Habt Freude beim Bestaunen und bis zum nächsten Mal.

23. Juni 2008 / , , , , , , , , , , / Oliver / 3c

Neißeumgebung Teil I

Sie ist der Grenzfluss zwischen Polen und Deutschland – die Neiße. Östlich davon – im südlichen Brandenburg – entdeckt man ein außergewöhnliches Freizeit- und Erholungspotenzial mit einem ausgeprägten Radweg, (derzeit sehr vertrockneten) Wiesen und Wäldern: Teil I der Serie.
Der zweite Teil folgt demnächst. Viel Spaß!

19. Juni 2008 / , , , , / Henry / 2c

Deutschland …

Meine Grabesquellen haben mir Folgendes mitgeteilt: “Mach weiter!”

Update: Patriotismus heißt für mich, sich die letzten fünf Minuten des Spiels anzugucken und nach Abpfiff die ganze Szenerie mit einem “lächerlich” auf den Lippen wieder zu verlassen.

8. Juni 2008 / , , , , , , / Marco / 4c

EM 2008

Gestern ging die EM los. Ich habe das Eröffnungsspiel nicht gesehen. Vor 2 Jahren wäre ich abgedreht wenn ich das erste Spiel der WM nicht gesehen hätte. Gestern war es mir mehr oder weniger egal. Klar, ich habe mich für das Ergebnis interessiert, aber das war es dann. Fußball ist vor ner Weile mehr und mehr zur Randerscheinung in meinem Leben geworden. Sicherlich weil das was dort verkörpert wird, nicht zu meinen Idealen und Vorstellungen passt. (weiterlesen)

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