15. Juni 2009 / , , , , , , , , , / Henry / 4c

Prinzessinnen-Content

[Jasmin im Krieg]
Foto: © Dina Goldstein – Anpassung durch Xesier

Wenn wir einmal kurz innehalten und überlegen würden, was Disney eigentlich ausmacht, dann kämen wir sicherlich sehr schnell auf einen gemeinsamen Nenner: Micky Maus, Zeichentrick und Prinzessinnen. In entsprechender Reihenfolge. Nun ja, nicht alle starken weiblichen Hauptrollen in Disney-Verfilmungen sind Prinzessinnen, aber gefühlt halten sie die meiste Popularität. Ja. Von Arielle über Jasmin und Kida bis hin zu Pocahontas, sie bleiben im Gedächtnis. Ja, ich weiß, Kida ist jetzt nicht so populär, aber sie ist eine Prinzessin und das zählt. Und auch in der Gegenwart beglückt uns Disney mit solch wundervollen Prinzessinenfilmen wie “Verwünscht” oder den bald erscheinenden “Küss den Frosch (en)“.

Ihr merkt schon, Prinzessinnen sind aus Disney-Verfilmungen nicht wegzudenken. Und das ist verdammt noch einmal gut so, denn wo außer in Disneys Filmen bleiben Prinzessinnen denn sonst noch in der Populär-Kultur erhalten. Wie könnte der mittelalterliche Adel und das Klischee der zu rettenden Prinzessin denn sonst überleben? Shrek? Ich bitte euch. Karneval? Bitte nicht. Computerspiele (en), die anderen 8-Bit-Computerspielen nacheifern. Möglicherweise. Selbst der Adel der heutigen Zeit ist für diese Klischees nicht mehr zu gebrauchen und taugt maximal noch dazu mit ihren Hochzeiten in irgendwelchen Hochglanzmagazinen zu erscheinen. Keine wirklich glänzende Zukunft für den Stereotyp Prinzessin.

Wenigstens haben wir ja noch unsere Superstars, über die wir ab und an berichten können. Ansonsten würden wir den Begriff “Prinzessin” wohl nicht einmal mehr abwertend in unserer Alltagssprache gebrauchen können. Mit Prinzesschens wie Paris Hilton, Britney Spears, Megan Fox oder in den neueren Generationen Miley Cyrus haben wir genau die richtige Party-Elite, die uns das Klischee einer Prinzessin in die Neuzeit transferiert. Natürlich ohne den Charme der Disney-Verfilmungen und mit sehr viel mehr Porno als noch zu Friedrichs Zeiten. Aber egal. Mit “The Simple Life” und einer Fülle anderer Prinzessinnen-Sendungen der Neuzeit wird einem aber mit einem Mal bewusst, wie toll doch eigentlich die klassischen Geschichten von Disney sind und wie viel mehr Charme diese beinhalten. Umso mehr freue ich mich auf die neuen Disney-Filme. Und um das ganze hier noch abzurunden, möchte ich auf die wunderbare Fotoserie “Fallen Princesses” (en) des JPG Magazines hinweisen und euch dann auch schon aus meinem Redeschwall entlassen. Jetzt.

(via)