27. Dezember 2008 / , , , / Jonas / 7c

Neu und voller Eifer

Hallo Liebe Xesier – Community,
ich bin der “Neue” im Reigen des Teams und werde euch in Zukunft mit Informationen zu verschiedenen Themenbereichen versorgen. Ich werde gleich meinen ersten Artikel für diese Seite verfassen und zwar zu Sam Raimis Film “Armee der Finsternis”, welcher am 26.12.2008 am späten Abend über meine Flimmerkiste lief Ich zappte, wie fast jeden Abend, das Programm durch und wurde fündig, als mir der Titel “Armee der Finsternis” ins Auge fiel.

Ich sah mir den Film an und dachte anfangs : “Ah, das ist sicher so ein trashiger Splatterfilm; lass einfach mal laufen. ” Wenn ich jetzt darüber nachdenke, hat mir dieser Film bloß 90 wertvolle Minuten meines Lebens geklaut. Hier ersteinmal etwas zur Handlung : Ash, Haushaltswarenverkäufer bei S-Mart, wird durch einen Zeittunnel ins Mittelalter gesaugt. Allerdings gerät er mitten in einen Kampf zwischen Lord Arthur und Henry dem Roten. Als Gefangener wird er in die Grube geworfen, wo er sich im Kampf gegen die dort hausenden Untoten den Respekt von Lord Arthur verdient. Nun setzt Ash alles daran, wieder in seine Zeit zu gelangen. Mit Hilfe des uralten Buches Necronomicon ex mortis welches auf einem alten Friedhof zu finden ist, will ihm ein Gelehrter des Lord behilflich sein. Doch beim Holen des Buches spricht Ash eine notwendige Zauberformel falsch aus und erweckt dadurch die Armee der Finsternis. Unter Führung des geklonten Bösen Ashs versucht dieser, die Burg Lord Arthurs zu erobern und Ash und die Männer Henry des Roten müssen nun versuchen sie zu verteidigen.

In den ersten Szenen war der Film auch noch relativ brutal und trashig, aber ab dem 2. Viertel des Films zog er sich immer und immer mehr ins Lächerliche. Jegliche Logik und Verstand blieben außen vor und das schlimmste war der Versuch in diesen Film eine “gesunde Portion” Humor hineinzubringen. Einfach lächerlich. Mit einer Mischung aus Slapstick und “Wortwitz” sollte man zum Lachen gebracht werden. Ich habe gelacht, jedoch nicht über den Humor. Ebenfalls grauenhaft waren Effekte und dergleichen. Auf dem Friedhof sah man, dass der wolkenbedeckte Himmel im Hintergrund eine PAPPWAND war und die Armee der Finsternis wurde mit der Stopmotion – Technik dargestellt. Im Jahre 1993 hätte ich ein wenig mehr erwartet.

Fazit: Der Film versprach eigentlich guten Trash, hat mich letztendlich ziemlich enttäuscht. Da hätte man mehr heraus holen können. Schade