Mein zweiter Kurzfilm – Katzen
Nach knapp einem Monat Dreharbeiten und zwei harten Tagen des Schneidens bin ich nun endlich mit meinem zweiten Kurzfilm fertig geworden. Er nennt sich “Katzen” und ist ein reiner Entspannungsfilm. Es geht also darum, dass ihr völlig abschalten und euch einer Welt hingeben könnt, die man sonst nur aus einem völlig anderen Blickwinkel her kennt.
“Katzen” ist dabei in sechs einzelne Episoden aufgeteilt, die den Alltag von ganz normalen Hauskatzen aufschlüsseln. Ob sie nun essen oder herumtollen oder doch ganz einfach nur da liegen, die Welt der Katzen ist vielseitig. Jedes Tier hat seinen eigenen Charakter und lebt nur in den Normen, die es sich selbst auferlegt hat. Das sind Katzen.
Ich möchte mich ebenfalls noch einmal ganz herzlich bei Martin bedanken, der mich in seiner Wohnung willkommen hieß und mich seine Katzen filmen gelassen hat. Außerdem war er bei den Nachtaufnahmen dabei und hat ein wenig als Kameraassistent ausgeholfen. Echt, vielen Dank dafür. Und jetzt, viel Spaß beim Film.

![Nostalgie ist ein Scheusal, denn die Vergangenheit erinnert uns nur an das, was wir nicht mehr haben. [Seperator]](http://archiv.xesier.de/wp-content/themes/xesier_archiv/images/blank.gif)
Schöner Kurzfilm, Henry!
also ich weiß nicht, ob ich zu dem film gut entspannen könnte. dafür sind aufnahmen und auch die bewegungen der katzen zu schnell und holprig.
ist natürlich ein wenig langweilig das ganze und dient mir auch noch nicht zum abspannen, aber trotzdem bist du ja gerade erst dabei filme zu drehen und steigerst dich und probierst aus. und du zeigst schon einiges geschick, wenn es darum geht, von welchem blickpunkt aus man filmen muss, um eine bestimmte wirkung zu erzielen. also taugt schon, der film^^
und natürlich muss ich noch was zu meinen beiden liebsten sagen… mein kater ist eine rampensau… der hält nicht gern still… aber er zeigt in dem film genau das, wofür ich ihn liebe. wie er in die kamera guckt beim essen. er muss sich immer darstellen. der katze ist das egal, die bleibt im hintergrund. aber süß sind sie beide wieder mal♥. haste gut eingefangen…
Ich find ihn auch gut :)
Ja gefällt mir auch gut:)
“Die Doofen” hatten mal ein Album mit dem Titel “Lieder die die Welt nicht braucht”
Nunja…
is nicht böse gemeint oder so…aber…
Also ich muss Martin in einem Punkt recht geben: man sieht ganz klar, dass du schon ziemlich gut weißt, von wo man etwas filmen muss, und wie man eine bestimmte Wirkung erzielt.
Mein Problem bei der Sache Entspannung ist, dass ich mich zu einem Film grundsätzlich nicht entspannen kann – auch nicht, wenn er so schön ruhig ist wie deiner. Die Musik ist dafür zwar bestens geeignet, aber da sich die Augen die ganze Zeit konzentrieren müssen, geht das einfach nicht richtig – man wird nicht locker, und so ;-)
Nichtsdestotrotz eine gute Idee und eine gute Umsetzung. Beim Thema Film bist du mir noch meilenweit voraus :-D Ich habe heute einen Abspann für meine neue YouTube-Sendung, über die ich aber noch nicht mehr verrate. Nach dem die erste Probe jetzt fertig ist, muss ich sagen: Kacke, in meinem Kopf sah das viel besser aus^^. Werde wohl noch einmal alles neu drehen…
@Martin, Moritz: Bei einem Entspannungsfilm hat man immer den Konflikt zwischen Langeweile und Hast. Es gibt zwar immer ein Fenster, in dem man sich bewegen kann und die Schnitte spielen hierbei auch eine wichtige Rolle, aber im Endeffekt kommt es auf den Menschen an.
Wenn er sich mit den schnellen Schnitten abfinden kann (so wie ich), dann fühlt sich der Film nicht langgezogen an und trotzdem entspannt er einen. Wenn man aber die schnellen Schnitte nervig findet, dann wird man mit der Zeit immer angespannter. Das könnte ich nur verhindern, indem ich die Szenen länger ziehe und das Langeweilepotenzial erhöhen würde. Das wollte ich aber nicht. Um dem Problem entgegen zu wirken, hilft es vielleicht, sich den Film mehrmals anzuschauen.