30. März 2008 / , , , , , , / Henry / 2c

Kanes Rache ist mein Everest!

Ich will mich nicht an den Neuerungen und Verbesserungen von Command & Conquer: Kanes Rache aufhalten, sondern muss einfach so schon zugeben, dass mich das Spiel wirklich einmal gefesselt hat. Ich habe schon einige Spiele gespielt, wo ich mir im Anschluss nur dachte: “Ja und?” Allerdings schafft es Kanes Rache sich über diese Blamage hinauszuretten und ein Spiel abzuliefern, was es wirklich verdient hat, den Titel Strategiespiel oder besser noch Filmspiel zu tragen.

Mit jeder Videosequenz wurde ein Stück mehr mein Herz geöffnet und mit jeder kleinen Intrige von Nod hatte ich mehr das Gefühl wieder in eine Welt zu versinken, von der ich dachte, dass ich sie schon längst verloren hatte. Ich meine eine Welt, in der man sich nur mit den Problemen innerhalb des Serienuniversums auseinandersetzt, wo Welthunger, Rassismus und Intoleranz keine Rolle spielen. Ich meine die Welt eines Kindes. Diese Welt war mir schon so fremd, dass ich mich fragte, was dieses wohlige Gefühl in meinem Rücken ausmachte. Es war kein Schmerz, es war Freude.

So wie manche Menschen in Büchern versinken oder sich bei Horrorfilmabenden zu Tode erschrecken, so liebe ich einfach diese Scheiße. Es ist ein schönes Gefühl nicht versagen zu können und bei einer einfachen Niederlage einfach neu anzufangen. Nichts ist endgültig, alles wiederholbar. Die Welt kennt keinen seelischen Schmerz. Es ist das geworden, was ich mir erträumt habe. Auch wenn die Kampagne mit Cliffhangern nur so um sich wirft, so bin ich doch überglücklich sie bis zum Ende ohne Cheats durchgespielt habe.

So bleibt die Erinnerung an ein wunderbares Spiel, was ich in einem Jahr vielleicht mal wieder durchspielen werde, nachdem ich mit Alarmstufe Rot 3 fertig bin. Ich freue mich schon auf diese Zeit, denn auch wenn die Ferien heute vorbei sind, irgendwann starten andere.