21. Februar 2008 / , , , , , , , , / Henry / 0c

Hobbyvielfalt

Hobbys
Foto: Steve Jurvetson – Anpassung durch Xesier.de, Lizenz

Ich bin ein Mensch, der viele Sachen gerne ausprobiert. Das war bei mir schon immer so. Ich habe gelernt, wie man Websites erstellt, wie man einigermaßen gute Fotos schießt und sie dann im nächsten Arbeitsschritt geregelt bearbeitet. Ich habe gelernt, wie man mit Radiant, einem Editor für Spiele, die auf der Quake-III-Arena-Engine basieren, umgeht. Ich habe schon programmiert und gefilmt, ein Buch über Sprache verfasst, mich mit sehr vielen Spielen, Sprachen und sportlichen Freizeitbeschäftigungen auseinandergesetzt. Und ich habe schon sehr, sehr, sehr viele Folgen von berühmten Zeichentrickserien wie Futurama, Simpsons, Family Guy, etc. verfolgt.

Es liegt in meiner Natur, mich auszutesten und meine Grenzen kennenzulernen. Das liebe ich. Allerdings bin ich zu meinem Bedauern keiner von der Sorte, die sich für einen Bereich wirklich einmal genug Zeit nehmen können, um diesen wirklich voll auszuleben oder wenigstens einigermaßen zu perfektionieren. So wechsele ich eigentlich ständig zwischen den einzelnen Bereichen hin und her und frage mich dann am Ende doch, was ich denn nun am Liebsten mache.

Zurzeit ist das Filmen gerade eine meiner Top-Beschäftigungen. Das hat damit zu tun, dass man beim Drehen viel mehr hineinstecken kann, als das zum Beispiel beim Fotografieren der Fall ist. Man kann nicht nur eine Emotion und einen Eindruck einfangen. Man kann eine ganze Reihe von Wirklichkeiten aufbauen und diese, wenn man das will, auch wieder einreißen. Weiterhin ist es mir auch wichtig, dass wenn ich filme, ich mit meinen Freunden zusammen sein kann. Das hat damit zu tun, dass es ein Hobby ist, das stark auf Sprache, Kommunikation und Spieltalent aufbaut und diese in einmaliger Art und Weise im Endprodukt festhält. Wenn man dann dabei noch Spaß mit seinen Kumpels haben kann, ist das einfach nur das Größte.

An anderen Tagen bin ich aber überhaupt nicht in der Lage, die Kamera auch nur anzusehen. In solchen Fällen beschäftige ich mich dann mit den aktuellen Nachrichten oder liege einfach auch nur faul herum und schaue ein paar Serien, die schon bei mir in Vergessenheit geraten sind. Ein paar Tage später bin ich dann vielleicht hier und da einmal wieder für einen Filmklassiker zu haben oder lese dann in einigen Büchern über Sprache oder Philosophie. Meiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Es ist in den meisten Fällen natürlich ziemlich stressig, sich auf so viele Hobbys auf einmal zu konzentrieren und in Allem auch irgendwie mitsprechen zu können. Mir macht das aber gerade deswegen so viel Spaß, sodass ich mir schon nichts anderes mehr vorstellen könnte. Ich bin einfach so, dass ich mein Leben gerade dadurch definiere und ich dadurch auch immer wieder etwas Neues ausprobieren kann. Es macht mich aber vor allem an schlechten Tagen glücklich und das ist für mich wirklich das Wichtigste an dieser Vielfalt.