25. Dezember 2007 / , , , , , , / Henry / 0c

Hallo, ich heiße … und habe 1996 Angst vor Spinnen gehabt.

Die Zeit berichtet darüber, dass das Internet nichts vergisst. Sie stellt das Problem der ewigen Information in Zusammenhang mit der Funktion des Vergessens, das Belanglose vom Wichtigen zu trennen, dar und veröffentlicht gleichzeitig damit einen der interessantesten Artikel, den ich in letzter Zeit überhaupt lesen durfte.

Neben der Diskussion um die Sozialethik im Web 2.0 geht es auch hauptsächlich darum, dass Vergessen dazu beitragen kann, dass man aus seinen Fehlern wieder herauskommt und sie nicht ewig mit herum tragen muss. Leider vergisst das Internet nicht und die einzelnen Suchmaschinen rühmen sich gerade aus diesem Versagen heraus. Es soll nichts vergessen werden, damit das Wichtige, egal ob groß oder klein, nicht verloren geht. Dass dabei jedoch gleichzeitig das Unwichtige einen ewig verfolgen kann, vergessen die meisten Menschen dabei.

Weiterhin geht der Beitrag auch auf einen leichten, aber schwer umsetzbaren Lösungsweg eines Studenten aus Harvard ein, welcher besagt in die Metainformationen einer Website ein Verfallsdatum fest mit einzuprogrammieren. Wer diese Metadaten jedoch beachten soll, wäre dennoch fragwürdig, da die jetzigen Suchmaschinen schon in vielen Fällen die “robots.txt” nicht einmal beachten.

Wer trotzdem Lust hat sich ein wenig damit zu beschäftigen, der sei dieser Artikel sehr ans Herz gelegt, ich bin derweil damit beschäftigt hier auf Xesier ein wenig aufzuräumen.