Girls’Day ist beschissen!
Meiner Auffassung nach ist dieser Mädchen-Zukunfts-Tag, wie er eingedeutscht klingt, völlig fehl am Platz und wird in jedem Fall auch völlig überbewertet. Es wird damit geworben, “techniknahe Berufe frei von Geschlechterklischees bei spannenden Mitmach-Aktionen auszuprobieren”, allerdings wird hierbei völlig vergessen, dass dadurch die Klischees ja nur bestätigt werden.
Es mag ja sein, dass ein solcher Tag seine Daseinsberechtigung hat, weil man wirklich versucht eine heterogene Arbeitsgemeinschaft in Bereichen der Technik, der IT oder in Führungspositionen zu schaffen. Dennoch wird gerade durch die gesonderte Stellung eben jener Bereiche von Grund auf her die Einstellung zu anderen Berufen untergraben und die weitreichende Information zum vollen Spektrum eingeschränkt.
Einen weiteren Fehler sehe ich darin, dass der Tag allein für Mädchen angelegt ist. Es sind nicht nur junge Frauen, die Probleme damit haben einen Beruf in Berufszweigen zu finden, die eher dem anderen Geschlecht zugeordnet werden. Genauso versuchen sich Männer als Frisöre, Kosmetiker, Physiotherapeuten oder Krankenpflegern. Ihnen wird die Möglichkeit einer umfangreichen Information jedoch aufgrund eben diesen Geschlechterklischees, die der Tag abbauen wollte, verwährt.
Es ist mir deshalb unbegreiflich, wie man einen solchen unheimlich anmutenden, geschlechtspatriotischen Tag einführen konnte, während man doch das in der Arbeitswelt genau damit verhindern wollte. Also die Teilung der Geschlechter auf spezifische Felder innerhalb der Gesellschaft. Girls’Day ist somit meiner Meinung nach nichts weiter als eine Heuchelei der eigenen Prinzipien, da Mädchen in keinem Fall allein das Recht darauf besitzen sich umfangreich auszuprobieren und weiterzubilden.

![Nostalgie ist ein Scheusal, denn die Vergangenheit erinnert uns nur an das, was wir nicht mehr haben. [Seperator]](http://archiv.xesier.de/wp-content/themes/xesier_archiv/images/blank.gif)
Ja, es ist schon ein bisschen widersprüchlich diesen Tag so hervorzuheben, während es solche Klischees ja eigentlich gar nicht mehr geben sollte.
Aber es heißt eben “sollte”, denn es gibt sie ja nichtsdestotrotz. Deshalb finde ich den Girl’s Day auch für nicht sooo schlecht, wobei er mir im Fernsehen ein bisschen nach Werbekampagne aussieht.
Aber es gibt doch mittlerweile auch eine Boy’s Day, oder irre ich mich da?
Jeder berichtet darüber, doch ich habe noch nie aktiv teilgenomme. Aber ich finde es auch ungerecht, dasss das nur für Mädchen angedacht ist. Da hielt sich eienr für besonders schlau und nett….
Ulf, das ist richtig. Ich denke jedoch, dass dieser in keinster Weise ebenso stark durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert wird. Außerdem scheint jedes Land nach eigenem Ermessen so einen “Boy’s Day” zu organisieren, sodass Unklarheiten auftreten können, die es beim Girls’Day sicherlich schon länger nicht mehr gibt.
Ich finde es allein schon lächerlich das es das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)gibt. Man redet von Emanzipation aber gibt der Frau eine Art “Sonderstellung”. Meiner Meinung nach ist das recht kontraproduktiv
marco, du willst doch nicht bestreiten das wir im patriarchat leben und somit frauen eine untergeordnete rolle spielen. wenn sie gleichberechtigt wären bräuchten wir sowas wie frauenhäuser, frauen- und lesbentresen, -treffen, und diese ganzen freiräume nicht, aber so sieht die welt nun mal nicht aus.
ich find die idee von henry sehr gut auch einen tag für jungs einzurichten bei dem sie sich berufe anschauen und ausprobieren können die uns heute zu tage noch als “typisch weiblich” verkauft werden.
Tja und was sagt ihr dann zu dem Witz:
Ein Mann sitzt in einem rappelvollen Flugzeug. Nur der Platz neben ihm ist noch frei.
Da kommt durch den Gang eine wunderschöne Frau und setzt sich neben ihn. Der Mann kann es kaum aushalten. “Entschuldigung,” sagt er “und warum fliegen sie nach Berlin?”
Sie: Ich fliege zum Sex-Kongress,” sagt sie. “Ich werde dort einen Vortrag halten und mit einigen Vorurteilen aufräumen. Viele Leute glauben zum Beispiel, die Schwarzen seien besonders prächtig ausgestattet, dabei sind es eher die amerikanischen Ureinwohner, bei denen dies so ist. Und viele glauben, Franzosen seien die besten Liebhaber. Dabei bereiten die Griechen ihren Frauen den meisten Spaß am Sex … Aber ich weiß gar nicht, warum ich Ihnen das alles erzähle, ich kenne ja nicht einmal Ihren Namen.”
Der Mann streckt die Hand aus. “Winnetou”, sagt er. “Winnetou Papadopoulos”!
nice…der weiß er sagen muss^^