Eine Reihe von Ängsten – Teil 1: Die Angst vor der Zukunft
Ich bin ein sehr ängstlicher Mensch. Um meine verschiedenen Ängste ein wenig zu verarbeiten, werde ich sie niederschreiben. Egal ob es jemanden interessiert, oder nicht. Das sind Artikel für mich. Aber da ich dachte: “Vielleicht findet sich der ein oder andere darin wieder”, werde ich sie hier veröffentlichen.
Der erste Teil beschäftigt sich also mit der Angst vor der Zukunft. Warum habe ich Angst davor? Nunja, ich kann abends oft sehr schlecht einschlafen (das wird nochmal in einem weiteren Teil thematisiert) und denke dann viel nach. Letztens dann also über die Zeit nach der Schule. Was wird danach sein? Werde ich eine Lehre beginnen? Zivil- oder Wehrdienst? Und werde ich die tollen Menschen wiedersehen, die mich bis jetzt noch fast täglich umgeben und durch die ich Kraft und Hoffnung schöpfe in diesem Leben, die fast wie eine Familie für mich sind? Werde ich sie einfach verlieren?
Und plötzlich steht man dann mitten im Leben…
Dann muss ich mir eine Arbeit suchen, Steuern zahlen, Miete zahlen, Wäsche waschen, einkaufen und die Leute die man noch aus unbeschwerteren Tagen kennt, studieren in Mannheim. Was genau ist aber meine Angst?
Die Angst zu Versagen ist es eigentlich. Denn auch wenn ich mich weiterentwickelt habe und immer mehr mit neuen Aufgaben konfrontiert werde, so muss ich doch immer noch mein eher kindliches naives Wesen erkennen, dass es mir manchmal sehr erschwert wie ein seriöser ernstzunehmender Erwachsener durch die Welt zu gehen. Was ich gegen diese Angst tun kann, weiß ich nicht recht. Ich kann nur daran arbeiten jetzt schon meine Zukunft besser zu machen (z.B. durch ein gutes Abi). Auf der anderen Seite weiß ich noch immer nicht wirklich, was ich werden will. Ich bin ein wenig perspektivlos.
Aber dann sehe ich, dass viele den Sprung von der Schule in den Erwachsenenalltag geschafft haben und sehe es wieder ein wenig positiv. Das ist wohl auch das einzige was ich im Moment tun kann. Es positiv sehen.

![Nostalgie ist ein Scheusal, denn die Vergangenheit erinnert uns nur an das, was wir nicht mehr haben. [Seperator]](http://archiv.xesier.de/wp-content/themes/xesier_archiv/images/blank.gif)
zu erst, ich finde es mutig das du so offen deine Ängste hier niederschreibst.
Zur Zukunft, ich mach mir iwie keine Gedanken ob das was ich will auch klappt. Ich habe ne Idee was ich gern machen würde und weiß was ich dafür für Vorraussetzungen brauch aber das wars dann. Allein schon weil ich sowieso alle paar Monate meine ideale Zukunftsperspektive ändere…aber iwas werd ich schon machen…
Ich kann Marco nur beipflichten, sehr mutig so etwas öffentlich niederzuschreiben.
Ich mache mir genauso, wie auch du, Gedanken über die Zukunft. Aber bei mir ist es umgekehrt, ich habe keine Angst vor der Zunkuft, ich freue mich auf sie, ich sehe sie als Herausforderung.
Daniel
Eigentlich kann ich nur sagen, dass es mir exakt genauso geht. Ich denke auch sehr oft über dieses Theman nach und dann denke ich mir, dass ich irgendwas tun muss, gerade wenn ich andere sehe, die in manchen Dingen schon selbstständiger sind als ich, komme aber dann zum Ergebnis, dass ich nicht sehr viel tun kann, sondern in den meisten Punkten einfach abwarten muss.
Stofflus, der 1.