Deutschland 09
Zwei wunderbare Regisseure des deutschen Films wollen miteinander kooperieren um einen konzeptionell interessanten Film zu drehen. Faith Akin ( “Gegen die Wand”, ” Auf der anderen Seite” u.a.) und Tom Tykwer (“Lola rennt”, “Das Parfum”) arbeiten zusammen an einem Film, der bis jetzt unter dem Arbeitstitel “Deutschland 09″ läuft. In diesem Film wollen sie die deutsche Gesellschaft analysieren und Verhaltensmuster beschreiben, die die Bürger im Herbst 2008 aufweisen. Als Vorbild hierfür diente der Herbst von 1977, als Deutschland unter ständiger Angst vor neuen RAF Attacken stand. Ich bin sehr gespannt auf dieses Projekt.

![Nostalgie ist ein Scheusal, denn die Vergangenheit erinnert uns nur an das, was wir nicht mehr haben. [Seperator]](http://archiv.xesier.de/wp-content/themes/xesier_archiv/images/blank.gif)
Wie wollen sie die Gesellschaft analysieren und was hat das mit der RAF zu tun?
Übernimmt das nicht schon Big Brother für uns?
Tut mir leid. Ich war so erfreut, das ich gar nicht alles hier hingeschrieben habe. Hier findet ihr mehr Informationen. Es sollen, also mehrere Regisseure daran arbeitwen und ein Episodenfilm entstehen
Ich muss sagen, dass mich das Projekt wenig interessiert. Das ursprüngliche Projekt hatte wenigstens einen Anlass. Das, was jedoch die jetzigen “Elite”-Regisseure des deutschen Films abziehen, scheint mir eher ein All-Star-Episoden-Film, nicht um unbedingt etwas auszudrücken, sondern vielmehr um seine eigene Stellung in der Filmlandschaft stärker hervorzuheben.
du hast doch keine ahnung -.-
Ich lasse mich ja gerne überraschen, aber wenn ich Sachen von Michael Schmid-Ospach wie: “Deutschland hat via Film etwas zu sagen” höre, dann verknotet sich bei mir der Hals.
Es klingt einfach so, als ob diese Regisseure versuchen würden, ein Meisterwerk zu schaffen, für das sie alle beneiden würden. Zum Schluss kommt dann aber trotzdem nur ein Rundumschlag in Filmform heraus, der Politiker maximal ein Lächeln aufs Gesicht zaubern wird, anstatt sie wirklich zum Nachdenken anzuregen.