28. Januar 2009 / , , , , / Martin / 2c

Cowboy Bebop

Ich mochte Animeserien nie gern, weil mir das immer zu realitätsfern war und mir einfach nichts gegeben hat. Bis Marcel mir mal das Lied “Green Bird” zeigte, was zwar so anders war, als das was ich sonst so hörte, mir aber dennoch nicht aus dem Kopf ging. Als ich wissen wollte, wie er zu dem Lied kam, zeigte er mir den Ausschnitt der Serie “Cowboy Bebop”, in der das Lied vorkam und diese Sequenz zeigt einen der Hauptfiguiren der Serie, Spike, wie er aus dem Fenster einer Kirche fällt, gleich sterben wird und sein Leben Revue passieren lässt. Dazu diese Musik. Das hatte schon etwas ganz Besonderes.

Es ließ mich nicht los und ich schaute mir bei Henry die ganze Folge an. Sie gefiel mir. Ich wollte noch eine sehen. Die gefiel mir und ich wollte noch eine sehen. Schließlich bekam ich von Henry Folge 1 bis 18 (von insgesamt 26) und schaute sie zu Hause an. Jeden Tag ungefähr sechs. Die restlichen acht schaute ich über Youtube und gerade auch das Ende war richtig krass und traurig.

Hier ein Auszug aus Wikipedia, damit ihr erstmal grob wisst worum es geht:

Im Jahr 2071 reist die Besatzung des Schiffes Bebop durch das Sonnensystem, um ihrem Geschäft als Kopfgeldjäger (genannt „Cowboy“) nachzugehen. Die Besatzung besteht anfangs aus nur zwei Mitgliedern; im Laufe der Serie gesellen sich drei weitere hinzu. Jeder trägt mit einzigartigen Fähigkeiten dazu bei, Personen, auf die ein Kopfgeld ausgesetzt wurde, einzufangen. Während sich die Handlung vordergründig um die Kopfgeldjäger und ihren stetigen Misserfolg in einer futuristischen Welt dreht, werden tatsächlich die individuellen Erfahrungen und Schicksale der einzelnen Charaktere beschrieben – jeder einzelne von ihnen hat eine individuelle Vorgeschichte, die seine Ambitionen und Wünsche verständlich macht.

Ich mag die einzelnen Charaktere sehr, sehe sogar Ähnlichkeiten zwischen mir und Spike, der oft der Vergangenheit nachtrauert und an seine große Liebe denkt und dem die Welt oft einfach egal ist. Ich mag es wie auf diese Personen im Speziellen eingegangen wird.
Die Abenteuer die sie als Kopfgeldjäger erleben und wie sie sich schlussendlich doch trennen, das gibt dem ganzen noch viel Melancholie. Aber es steckt auch viel Witz in der Serie. Das ganze hat mir Anime etwas näher gebracht und wer jetzt schimpfen will über diesen Artikel, weil er das ganze nicht richtig beleuchtet oder die Grammatik nicht stimmt, soll das machen, ich bin grad körperlich erschöpft.