Buchmesse Leipzig
Der Artikel kommt zwar ein bisschen spät, aber ich habe gerade wieder bemerkt wie sehr mich die Buchmesse in Leipzig dieses Jahr im März beeindruckt hat.
Mein Vater hatte mich angesprochen, ob ich nicht Lust hätte mit ihm zu besagter Buchmesse zu fahren. Ich bin absolut kein Bücherwurm und sehe Bücher lesen teilweise auch ein bisschen als Zeitverschwendung an, obwohl einige wirklich großartig sind, die ich gelesen habe. Egal, ich fuhr ihm zum Gefallen mit. Außerdem konnte ich so mal raus aus dem kleinen Kaff Forst und sah mal etwas Anderes.
Und was ich sah, erstaunte mich. So viele Leute hätte ich gar nicht erwartet. Schon viele, aber nicht so viele. Die Leute, und vorallem Jugendliche lasen dort in Büchern und interessierten sich für Werke und Autoren. Und das in einer Zeit, in der viele sagen: “Jugendliche werden immer ungebildeter, interssieren sich nicht mehr für das Weltgeschehen und lesen kaum noch”.
Das Zweite was mich sehr beeindruckte war Folgendes. Ich habe mir die Menschen dort folgendermaßen vorgestellt: Lange Wollgewänder, Ketten aus Marmorstein, langes ungepflegtes Haar und eine Brille. Was ich dann wirklich sah, war aber großteilig ganz anders. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele hübsche junge Damen ich dort antraf. So viele in meinem Alter, die bildhübsch aussahen und die ich einfach nur den ganzen Tag hätte bewundern wollen. Und dann waren die ja alle auch noch schlau. Paradies.
Das Sahnehäubchen war dann, dass ich eine sehr großartige Band live im Gespräch sehen konnte. Wir sind Helden. Ein Buch war über die Band erschienen und man traf sich zum Anlass der Buchmesse auf einer Couch des Messegeländes. Ich im Publikum. Stars von solchem Kaliber hatte ich noch nie im wahren Leben gesehen und ich machte Bilder und Videos wie bekloppt. Es war ein großartiges Gefühl eine Band, die einem gut gefällt und die man sonst nur im Fernsehen sieht, so direkt vor den Augen zu haben. Sehr schön.
Einzige Kritikpunkte waren einerseits, das man es teilweise sehr schwer hatte, sich fortzubewegen, auf Grund der vielen Menschenmassen, zum Anderen die verwirrende Ausschilderung, wo man was wann sehen konnte. Aber trotzdem war es wunderschön dort und etwas, was ich nur weiterempfehlen kann, auch für Leute, die, sowie ich, nicht gern lesen

![Nostalgie ist ein Scheusal, denn die Vergangenheit erinnert uns nur an das, was wir nicht mehr haben. [Seperator]](http://archiv.xesier.de/wp-content/themes/xesier_archiv/images/blank.gif)
Bildhübsche, junge und intelligente Damen, das wäre was für mich gewesen. :) Allerdings muss ich sagen, dass deine Klischees sowieso schon zum alten Ast gehören. Weder gibt es den klassischen Bücherwurm, der gleichzeitig den Streber der Klasse darstellt, noch den vollkommen ungebildeten und desinteressierten Jugendlichen. Tag für Tag werde ich eines Besseren belehrt.
Vollkommen ungebildet und desinteressiert sag ich ja nich. erstens is es ja nur eine aussage die in den medien oft präsent ist… naja, und ehrlich gesagt, guck dir jugendliche in forst an und du weißt das es tatsächlich viele davon gibt
Diese Leute sind ja nicht grundlegend ungebildet, sie haben einfach keine Lust, sich über etwas anderes als ihr eigenes Leben Gedanken zu machen.