9. November
Scheiß auf den 9. November. Solange Deutschland nicht wirklich geeint ist, habe ich absolut keinen Bock irgendein Datum zu ehren.

![Nostalgie ist ein Scheusal, denn die Vergangenheit erinnert uns nur an das, was wir nicht mehr haben. [Seperator]](http://archiv.xesier.de/wp-content/themes/xesier_archiv/images/blank.gif)
Scheiß auf den 9. November. Solange Deutschland nicht wirklich geeint ist, habe ich absolut keinen Bock irgendein Datum zu ehren.
Ich bin für fünf Tage in Thüringen und werde mich darauf konzentrieren, dass Skript für meinen nächsten Film fertigzuschreiben. Ich hoffe, der Andrang hier auf Xesier wird den Server nicht zum Absturz bringen und damit dann ein Wurmloch schaffen, das den Raum verschlingt und langsam das gesamte Universum zerstört, um letztendlich ein neues Universum in einem noch viel gewaltigeren Big Bang zu erschaffen. Ja, ich hoffe wirklich, dass das nicht passiert. Bis dann.
Ach einfach nur okayer Nicht-Mainstream-Mainstream.
Kennt ihr diese Situation, wenn ihr ein Lied einfach nicht genug hören könnt? So geht es mir zurzeit mit “Mariella” von Kate Nash. Es ist wie ein wunderbarer kleiner Traum, der mich immer wieder nach oben zieht, wenn ich mit meiner Motivation ganz unten bin. Es ist eine große grüne Wiese, auf die man sich legen kann, wenn man wieder einmal von seiner Arbeit gestresst wird. Und vor allem ist es das erste Lied, das mir gezeigt hat, dass Texte die Stimmung eines Liedes auf eine Weise bestimmen können, die ich mir vorher nie vorstellen konnte. Ja, irgendwie habe ich durch meine Arbeit Liedtexte schätzen gelernt. schon verrückt.
Ich glaube, es wird mal wieder Zeit für einen etwas emotionaleren Eintrag. Ich schreibe so etwas nicht mehr sehr häufig, weil ich erstens nicht mehr so viel wie früher über mich selbst nachdenke und zweitens eigentlich ziemlich glücklich mit meinem derzeitigen Leben bin. Doch die vergangene Woche, in der ich keine kreative Arbeit durchgeführt habe, hat mir gezeigt, dass ich eigentlich immer noch in einem merkwürdigen Zwiespalt lebe. (weiterlesen)
Ich werde am 1. Januar 2010 Xesier vorübergehend bis zu meiner Rückkehr etwa in der Mitte 2011 schließen. Eineinhalb Jahre wird Xesier dann eine Archiv-Seite sein, auf der keine Kommentare geschrieben werden können und die einzig und allein der Ansicht dienen wird. Xesier wird rebootet. Das bedeutet, das ich ein neues Design gestalten und alle Beiträge auf einem Archiv-Wordpress dann irgendwann unter archiv.xesier.de packen werde. Xesier soll zu einer Community-Seite mit ca. 100 Mitgliedern umgebaut werden. Es wird ein Bewertungssystem für Projekte und Ideen geben und ich möchte den Nutzern die Möglichkeit geben, eigene Ideen mit einzubringen. Ich will dann Werbung mit Plakaten betreiben und Leute aus der Umgebung anlocken.
Ich habe schon seit längerer Zeit überlegt, was aus Xesier werden soll und bin zu dem Entschluss gekommen, dass wenn ich Xesier als reinen Blog weiter betreibe, ich damit nicht mehr viel erreichen kann. Es muss eine bessere Gestaltung und eine bessere Benutzerfreundlichkeit her, damit das Projekt wieder wachsen und es irgendwann einmal auch wirklich eine Plattform für kreative Arbeiten werden kann.
Ich plane für 2009 noch ein klassisches Impressionismus-Album in Tradition von Spaziergang mit 12 Liedern. Es werden allerdings nur einige Lieder veröffentlicht, da es ein Geburtstagsgeschenk für Martin wird. Ihr könnt, zusätzlich zu den drei, die in Spaziergang verarbeitet wurden, mit drei weiteren Liedern rechnen.
Ich werde 2010 insgesamt drei Filme machen, die ich nach meiner Rückkehr veröffentlichen werde. Einer davon ist bereits absolut sicher. Die anderen werden, je nachdem wie ich Zeit habe, gedreht. Es werden zwei längere Filme (1:30 Stunden) und ein Kurzfilm (30 Minuten). Den ersten Film peile ich für Februar an. Die Dreharbeiten beginnen etwa Mitte November.
Auf Xesier.de werden bis zur Schließung nur noch zwei größere Veröffentlichungen kommen. Das sind einmal die zweite EP von Escalate und zum anderen eben die drei Lieder vom längeren Impressionismus-Album. In Bezug auf die Filme, die 2010 veröffentlicht werden sollen, könnt ihr euch beim Twitter-Account von Xesier informieren.
Herzlichen Glückwunsch, du altes ungeliebtes Biest.
Ich weiß, dass ihr es langweilig finden werdet. Vielen Witzen fehlt es an richtigem Timing. Und wer Celles Corner nicht gesehen hat, der kann gleich einpacken und sich etwas Lustigeres wie Scrubs oder Family Guy anschauen.
Insgesamt bedeutet das also, dass ihr euch zuerst durch die erste Staffel von diesem langweiligem Scheiß quälen müsst, um dann schließlich eine leicht interessantere zweite Staffel in Form einer 62-minütigen Mockumentary verstehen zu können. Das klingt alles nicht so sehr überzeugend und wo der Trailer noch viel versprochen hat, wird die Langfassung euch hier zum Weinen bringen, und das meine ich in negativer Art und Weise.
Trotzdem bin ich irgendwie stolz. Es gibt viele lustige Momente und die Interviewszenen, in denen Marcel und ich einfach nur total abdrehen, werden einige vielleicht zum Langweiligsten zählen, was sie je gesehen haben, aber ich finde sie einfach nur großartig. Natürlich überspielen wir viele Szenen, natürlich wirken die Szenen langweilig ohne Musik, natürlich widersprechen wir uns ständig in unseren Aussagen. Genau das ist es aber, was für mich das Ganze eigentlich so toll macht. Es sind Sachen aus dem Leeeebeeeen, um es mal mit den Worten von Voll Assi Toni zu sagen und das gefällt mir.
Es war ein hartes Jahr Arbeit und es war nicht immer einfach neben der Schule und neben der Arbeit an irgendwelchen unlustigen Sachen zu arbeiten, um sie dann irgendwie Leuten im Internet zu präsentieren, die wiederum sagen werden, dass es nicht lustig ist, was wir gemacht haben. Scheißdrauf. Es ist lustig, selbst wenn diese Aussage auch nur auf uns zutrifft. Das ist mir egal. Und wenn ihr nur an einer Stelle lachen solltet und den Rest auch noch so Scheiße findet, hey, dann habe ich doch schon einmal mehr geschafft, als ich erwartet habe.
Ich wünsche euch deshalb sehr viel Spaß mit dem Film und hoffe darauf, dass er euch wenigstens ein bisschen gefallen wird. Ich habe mich jetzt übrigens beim Upload für archive.org entschieden, weil ich keinen wirklich anderen Videoservice gefunden habe, bei dem man größere Dateien mit einer längeren Spielzeit unterbringen kann. Hauptsächlich wird argumentiert, dass das eh nur irgendwelche TV- oder Kinofilme wären, die nicht hochgeladen werden dürfen. Aus diesem Grund müsst ihr euch auch mit der etwas schlechteren Qualität zufrieden geben. Passt schon.
Argh. Ich weiß, “Celles Corner – Ein Blick zurück” sollte schon längst online sein. Ja, ja. Und die gute Nachricht ist, ich habe es fertig und alles. Die schlechte ist allerdings, dass ich es noch irgendwie hochladen muss und da Vimeo leider nur 500 MB zulässt, muss ich mich mal schlau machen, wie man 62 Minuten langweiligen Mist euch hier zugänglich machen kann.
Mein Schreibstil war übrigens auch mal durchstrukturierter, aber nun ja, ich mache sowieso eine Woche Pause und da kann man es sich ja schon einmal leisten, nur noch verschachtelt zu reden und so. Außerdem bin ich sowieso ganz hibbelig, weil Xesier bald seinen zweiten Geburtstag feiert (18.) und ich eine große Ankündigung zu machen habe. Da ist das also ganz normal.
Übrigens werde ich an diesem Sonntag auch wirklich “Ein Blick zurück” veröffentlichen. Dafür gibt es jetzt keine Ausflüchte mehr. Gar keine. Und da das alles hier so gut zu einem Musikbeitrag passt, sage ich jetzt mal nichts mehr. Außer vielleicht noch: Genießt die Teenagers! Und: Nächste Woche sind sowieso Oktoberferien, da passt das schon.

Als ich zum ersten Mal die Singleauskopplung “Blue Skies” aus ihrem neuen Album “The First Days of Spring” gehört habe, war ich sofort davon überzeugt, dass ich “Noah and the Whale” irgendwie dafür danken muss, dass sie so großartige Musik machen. This is a song for anyone with a broken heart, this is a song for anyone who can’t get out of bed. (weiterlesen)
@Scriptor91: Rot. Wirkt glaube ich mit Gelb und Schwarz am besten.
Wenn dieser Satz nicht auf ein Design bezogen wäre, könnte man ihn glatt für die deutsche Politik einsetzen. Leider.