12. Juni 2009 / , , , / Marcel / 3c

Arbeit schrie, doch ich war taub.

Als ich am 24.02 diesen Jahres in Biologie die Aufgabe bekam, einen wissenschaftlichen Artikel zu schreiben, der sich mit ökologische Probleme in Brandenburg auseinandersetzt, dachte ich mir noch nicht viel dabei. Es fing auch Alles so harmlos an. Als ich mir die Aufgabenstellung genauer durchgesehen habe, schaute ich mich im guten alten Internet etwas um und dachte:” Ach das Problem der Wasserverfügbarkeit in Brandenburg kann ja nicht so schwer sein.” Wie sich später rausstellte, sollte ich mich irren.

Ich hatte zwei Möglichkeiten, entweder ich ziehe die Aufgabe gleich von Anfang an durch und habe das dann alles hinter mir, oder ich lasse mir Zeit und schiebe das Ganze nach hinten raus. Natürlich habe ich mich für letzteres entschieden. Schließlich war die offizielle Abgabe, der Arbeit erst am 02.06, also war noch jede Menge Zeit. Und so vergingen die Tage und Wochen, ohne Sorgen und Probleme.

Der eigentliche Plan, den ich mir zurecht gemacht hatte war, dass ich drei Wochen vor der Abgabe anfange, mich mit den Stoff zu beschäftigen, doch irgendwie hat das nicht so ganz funktioniert. Ich konnte einfach nicht die Motivation aufbringen mit der Arbeit zu beginnen. Ich war in eine Zwickmühle gefangen, eigentlich hatte ich den Wunsch sorglos mein Dasein zu genießen, aber im Hinterkopf war immer dieser Klotz von Belegarbeit, der sich von mir nicht überreden lassen wollte, aus meinen Gedanken zu verschwinden. Schließlich konnte ich mich doch, eine Woche vor Abgabe, durchringen mit der Arbeit zu beginnen.

Nachdem ich mir das Wissen angeeignet habe, wie man einen wissenschaftlichen Artikel schreibt, besorgte ich mir die nötigen Quellen um die Aufgabe zu lösen. Jedenfalls bin ich nach intensiven Aufwand zu folgenden Ergebnis gekommen.

Für viele Ökosysteme ist eine gute Grundwasserbeschaffenheit unverzichtbar, da viele Pflanzenarten vom Grundwasser abhängig sind. Die Grundwasserbeschaffenheit in Brandenburg ist durch verschiedene menschliche Tätigkeiten, wie Streusalz, Einführung von Mineralölen oder das Einsetzten von Düngemitteln in der Landwirtschaft gefährdet. Dadurch kommt es zu einer Nitratbelastung des Bodens, die dann auch auf das Grundwasser Einfluss hat. Durch den Wasserkreislauf gelangt Nitrat auch in Oberflächengewässer und verursacht, dass hier bestimmte Arten von Lebewesen bevorzugt werden und damit die Lebensgemeinschaft mit anderen Lebewesen gefährdet wird. Um eine weitere Grundwasserbelastung zu vermeiden, müssen verschiedene Maßnahmen, wie grundwasserschonende Landwirtschaft, Sanierung von Abwasserkanälen und die Verringerung des Schadstoffausstoßes in der Atmosphäre festgelegt werden.

Falls ihr noch mehr darüber erfahren wollt, kann ich euch die Seiten Land Brandenburg und Umweltbundesamt empfehlen. Ich für meinen Teil fand es sehr interessant und werde in den kommenden Tagen anfangen die Präsentation dazu auszuarbeiten.