Xesier - Archiv

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- Oktober 2009 -

6. Oktober 2009 / , , , / Martin / 0c

Ein Aufruf an den Leser

Ich weiß, dass ist jetzt kein qualitativ krasser Artikel, aber das Thema ist mir so wichtig, dass ich dafür einen extra Xesier- Beitrag verfassen musste. Denn ich dachte heute, ich spinne, als Kabel 1 in ihrer Vorschau einen Trailer zur Serie “Die wilden Siebziger” zeigten. Ich habe denen mal eine Mail geschrieben, in der ich wollte, dass sie diese Serie in ihr Programm aufnehmen. Nun ist es passiert. Diese großartige Serie wird wieder im TV laufen!

Mein Aufruf ist nun folgender: Die Serie umfasst acht Staffeln, von denen nur die ersten sechs synchronisiert sind. Wenn viele Menschen also die Serie bei Kabel 1 anschauen, dann geben sie eventuell eine deutsche Synchronisation für Staffel 7 und 8 in Auftrag. Und dann wäre ich der glücklichste Mensch der Welt. Also schauts euch mal an. Ne super Serie. Danke

Edit: Ich habe noch mal geguckt und laut einiger Artikel im Netz hat Kabel 1 bereits die letzten beiden Staffeln synchronisieren lassen und strahlt sie auch aus. Damn. Highlight des Monats!!!

6. Oktober 2009 / , , , , , , / Henry / 0c

The First Days of Spring

The First Days of Spring
Screenshot: Noah and the Whale – The First Days of Spring

Als ich zum ersten Mal die Singleauskopplung “Blue Skies” aus ihrem neuen Album “The First Days of Spring” gehört habe, war ich sofort davon überzeugt, dass ich “Noah and the Whale” irgendwie dafür danken muss, dass sie so großartige Musik machen. This is a song for anyone with a broken heart, this is a song for anyone who can’t get out of bed. (weiterlesen)

5. Oktober 2009 / , , , , , , , , / Henry / 0c

Unbewusst

@Scriptor91: Rot. Wirkt glaube ich mit Gelb und Schwarz am besten.

Wenn dieser Satz nicht auf ein Design bezogen wäre, könnte man ihn glatt für die deutsche Politik einsetzen. Leider.

4. Oktober 2009 / , , , , , , , / Henry / 7c

Trailer für Celles Corner – Ein Blick zurück

Hier habt ihr nun einen kleinen Vorgeschmack auf das, was euch bei Celles Corner erwarten wird. Es ist nicht viel, aber es gibt euch vielleicht einen kleinen Einblick in unseren recht verrückten Humor, den wir auch in “Celles Corner – Ein Blick zurück” mit eingebracht haben. Der Übergang zum Ende hätte vielleicht einen Tick besser ausfallen können, aber egal. Viel Spaß damit!

3. Oktober 2009 / , , , , , , , , , , / Henry / 3c

Die Wende aus dem Blickwinkel eines 19-Jährigen.

Für mich gibt es keinen Osten und keinen Westen mehr. Mir ist es egal, ob jemand aus Frankfurt oder aus Leipzig kommt. Mir ist es egal, ob die da drüben mehr verdienen oder weniger. Mir ist es egal, ob die Bildung in den neuen Bundesländern besser oder schlechter ist. Für mich gibt es keine neuen Bundesländer. Für mich existieren nur 16 Bundesländer, die durch föderale Strukturen Deutschland zu einer Bundesrepublik machen. Das Geschwafel um Ost- und West-Unterschiede interessiert mich nicht. Mir ist es egal, ob die Linke aus der SED hervorgegangen ist. So viele Politiker, die in den heutigen Parteien große Reden schwingen, haben sich in der DDR der einen “Partei” untergeordnet und für einen Studienplatz oder ein paar Mark mehr ihre Nachbarn verraten. Mir ist es egal, ob jemand die DDR für gut hält. Für mich war sie eine unterdrückende Diktatur, die Menschen aufgrund ihrer persönlichen Überzeugungen gequält, gefoltert und getötet hat. Mir ist das Wort Wende zuwider, aber mir fällt kein besseres ein. Ich denke die Beendigung des kalten Krieges ist das wichtigste Ereignis des 20. Jahrhunderts. Ich denke die Wiedervereinigung ist das wichtigste Ereignis der neueren deutschen Geschichte. Ich bin glücklich mit meinem Leben. Ich bin eingeschränkt, aber dennoch auf eine gewisse Art glücklich. Irgendwie. Wenn man mir die Frage stellen würde, was Deutschland nach dem Krieg auf lange Sicht am meisten getroffen hat, dann würde ich antworten: Seine Spaltung und die Ausprägung eines Ost-West-Verständnisses. Ich fürchte mich vor Menschen, die nicht verstehen können, dass es solche Einteilungen nicht mehr gibt, die Menschen aus dem ehemaligen Gebiet der DDR wie Außenseiter oder Hinterwäldler behandeln und die denken, dass die Bundesrepublik nicht wirklich zum Machtinstrument der Alliierten wurde. Ich verurteile die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht und der Bundeswehr nach dem Krieg. Und ich verurteile noch um einiges mehr das Fortführen der NATO nachdem der kalte Krieg vorüber gegangen ist. Ich kann nicht verstehen, warum man bei der Bundeswehr für Auslandseinsätze ausgebildet wird, warum die Bundeswehr überhaupt ins Ausland gehen darf. Ich denke Deutschland verschenkt sehr viel Potenzial durch das Fehlen einer progressiven, toleranten und zukunftsorientierten Politik. Aber ich bin dennoch glücklich in Deutschland zu leben. Glücklich. Irgendwie. In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Tag der Deutschen Einheit. Geht feiern!

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